








|
 |
Katzenhaltung und Ernährung

 |
 |
 |
Katzenhaltung
Es gibt zwei Arten der Katzenhaltung:
Entweder können Sie Ihrer Katze das Leben eines Freigängers ermöglichen oder Sie entscheiden sich für eine reine Wohnungshaltung.
Im ersten Falle benötigen Sie einen Zugang durch Fenster oder Tür nach draußen, der von Ihrer Katze bestenfalls ganz nach deren Belieben benutzt werden kann. Katzen sind neugierig, sie möchten viel erleben,
wollen jagen und faul in der Sonne dösen, um dann zufrieden und ausgeglichen in ihr Zuhause zurückzukehren. Die Nachteile dieser Freiheit bestehen in Gefahren durch den Verkehr, Baustellen, Katzendieben und anderem Unerfreulichem mehr. Meistens arrangieren sich die Katzen jedoch sehr gut mit
ihrer Umgebung, doch manchmal ist das Leben eines Freigängers bedauernswert kurz.
Wenn Sie Ihrer Katze ein Halsband mit Ihrer Adresse umbinden, so achten Sie unbedingt darauf, dass es elastisch ist, so dass sie sich im Falle des Hängenbleibens daraus befreien kann. Wesentlich für einen Freigänger ist die Kastration, da Katzen sich mit ihrer Geschlechtsreife (ab dem sechsten Monat) schnell und häufig fortpflanzen und die Tierheime ohnehin bereits übervoll sind mit Katzen jeden Alters.
Auch eine Wohnungskatze kann eine glückliche Katze sein. Wichtig ist, dass sie dabei sein darf und etwas „geboten“ bekommt. Wenn möglich, halten Sie eine Wohnungskatze nicht allein! Katzen geben einander so viel, was wir ihnen nicht geben können. Wenn Sie beobachten wie sie miteinander spielen, raufen und sich putzen, werden Sie sehen, dass wir Menschen da schlecht mithalten können. Sollten Sie sich trotzdem für eine Einzelkatze entscheiden (oder Ihre Katze dank ihres Vorlebens z.B. im Tierheim mit anderen unverträglich sein), so sollten Sie sich viel mit ihr beschäftigen, mit ihr spielen und ihr gestatten stundenlang auf Ihnen herumzuliegen. Sperren Sie sie nicht aus und akzeptieren Sie gleichzeitig ihre selbstgewählten Ruheplätze, wo sie ungestört schlafen kann.
Bedenken Sie bei der Anschaffung, dass sich Ihre bisherigen Hygienevorstellungen möglicherweise nicht einhalten lassen: Ihre Katze wird zu jedem Raum Zutritt verlangen, auf den Fensterbänken liegen, eventuell auch den Esstisch erobern, ein stinkendes Klo hinterlassen und gelegentlich ihre Klauen in die Möbel schlagen... Wenn Sie sie an Ihrem Leben teilhaben lassen und auch ein wenig Extrazeit für sie aufbringen, werden Sie dafür jede Menge Freude mit ihr haben und eine hinreißende Lebensbegleiterin in ihr finden!
Beachten Sie bitte, dass auch in der Wohnung Gefahren lauern! Es haben sich schon viele Katzen in gekippten Fenstern qualvoll stranguliert, auf heißen Herdplatten die Pfoten verbrannt oder sind in unachtsam liegengelassenen Plastiktüten erstickt. Vorsicht ist außerdem vor bestimmten Zimmerpflanzen geboten, da sie giftig für Katzen sind: z.B. Philodendron, Efeu und Weihnachtsstern.
Ernährung
Eine ausgewogene und artgerechte Ernährung ist die Voraussetzung für ein langes und gesundes Katzenleben.
Katzen sind in erster Linie (aber nicht ausschließlich) Fleischfresser! Proteine sind ein wesentlicher Bestandteil ihrer Ernährung und finden sich vor allem in Fleisch, Geflügel und Fisch. In der Natur würde die Katze die ganze Maus fressen, d.h. auch das Fell, die Knochen und den Magen-, Darm-Inhalt. Auf diese Weise versorgt sie sich mit ausreichend Proteinen, Fetten, Ballaststoffen, Vitaminen und Mineralstoffen.
Heutzutage gibt es ausgewogenes Fertigfutter, das die Fütterung, insbesondere der Wohnungskatzen, deutlich vereinfacht. Achten Sie darauf, dass Dosen und Trockenfutter einen hohen Fleischanteil haben, frei sind von Konservierungs-, Farb- und Lockstoffen sowie von Zucker und Karamell. Da Katzen in der Regel frisches Futter bevorzugen, füttern Sie lieber häufiger kleine Mengen als eine große Portion.
Zusätzlich sollte Ihrer Katze immer frisches Wasser zur Verfügung stehen. Achten Sie bitte darauf, dass Sie Wasserstelle (ideal sind mehrere Stellen) und Futterplatz räumlich voneinander getrennt einrichten, da Katzen nicht gerne da trinken wo sie fressen. Auch sollte die Futterschale so beschaffen sein, dass die Schnurrhaare Ihrer Katze nicht beim Fressen anstoßen, da Ihr Stubentiger auch das nicht mag! Dass Fress- und/oder Wasserplatz nicht in der Nähe der Katzentoilette stehen sollten, versteht eigentlich von selbst, sei aber trotzdem noch einmal erwähnt.
|
 |
|
 |
 |
|

|